Fontänenspuckerin - Bericht II
Gestern war es mal wieder so weit. Zum dritten Mal gab sich Anna die Ehre. Nachdem es ja bereits 1 x mich und 1 x Marcus erwischte, so war er gestern wieder der Leidtragende. Ich hatte Anna ihr Gute-Nacht-Fläschchen schon fast gegeben. Doch sie war tierisch nervös, schlug und strampelte nur um sich und irgendwie hatte ich schon mal kurz an das Fontänenspucken gedacht. Da opferte sich mein Mann, nahm mir kranken und dann auch noch gestressten Mutter freundlicherweise das Kind ab, gab ihm die letzten Tropfen aus dem Fläschchen, nahm es hoch zum Bäuern da passierte es: ein lautes "Blöhr" (dieses Geräusch lässt sich nicht mit Buchstaben festhalten) und Marcus und Anna waren von oben bis unten nass.
Die diesmalige Ausbeute: Annas Schlafsack, Annas Innenschlafsack, Annas Body, Marcus Jogginghose, Marcus Sweatshirt, Stillkissen, Sofa. Alles schön getunkt in säuerlich riechender Milch. Naja, muss heute eh waschen.
Komisch ist nur, dass es Anna direkt nach diesem "Riesenspucker" richtig gut geht. Das Kind ist nicht erschrocken gar nichts. Liegt vor mir auf dem Wickeltisch, grinst, erzählt, freut sich des Lebens. Und darüber bin ich auch froh. Ich hatte mittags noch gedacht, dass sie irgendwie einen aufgeblähten Bauch hat. Der wirkte irgendwie "luftig". Wir vermuten nun, dass es einfach eine riesen Luftblase ist, die sich beim Bäuern ihren Weg nach draussen bahnt und diese eben den kompletten (so glauben wir) Mageninhalt mitnimmt.
Wirklich blöd ist nur, dass man nun mit dem Gute-Nacht-Fläschchen-geben wieder ganz vorne anfangen muss und die Zeit (und somit unser Abendessen) um eine gute 3/4-Stunde nach hinten rückt. Und wer nun meint, dass Anna entsprechend eine 3/4-Stunde länger schläft, der irrt.
Die diesmalige Ausbeute: Annas Schlafsack, Annas Innenschlafsack, Annas Body, Marcus Jogginghose, Marcus Sweatshirt, Stillkissen, Sofa. Alles schön getunkt in säuerlich riechender Milch. Naja, muss heute eh waschen.
Komisch ist nur, dass es Anna direkt nach diesem "Riesenspucker" richtig gut geht. Das Kind ist nicht erschrocken gar nichts. Liegt vor mir auf dem Wickeltisch, grinst, erzählt, freut sich des Lebens. Und darüber bin ich auch froh. Ich hatte mittags noch gedacht, dass sie irgendwie einen aufgeblähten Bauch hat. Der wirkte irgendwie "luftig". Wir vermuten nun, dass es einfach eine riesen Luftblase ist, die sich beim Bäuern ihren Weg nach draussen bahnt und diese eben den kompletten (so glauben wir) Mageninhalt mitnimmt.
Wirklich blöd ist nur, dass man nun mit dem Gute-Nacht-Fläschchen-geben wieder ganz vorne anfangen muss und die Zeit (und somit unser Abendessen) um eine gute 3/4-Stunde nach hinten rückt. Und wer nun meint, dass Anna entsprechend eine 3/4-Stunde länger schläft, der irrt.




3 Kommentare:
Gespuckt in solchen Mengen hat Sirja nie, die hatte einfach so immer einen Blähbauch und übelste Pupse oder Bäuerchen freigelassen.. Uns hat der Kinderarzt Sab Simplex verschrieben, gegen den Blähbauch und wir haben immer mal nach Bedarf ein paar Tropfen gegeben.. Dann ist alles nicht mehr ganz so tragisch..
Danke für den Tipp, wir nutzen aber bereits schon Lefax, welches wir zumindest in jedes Pre-Fläschchen geben. Anna bekommt Pre- und 1er-Nahrung. Die Pre schäumt schon sehr, die 1er gar nicht. Lefax und Sab Simplex soll ja das Gleiche sein und uns sagte der KiA, dass Lefax ursprünglich entwickelt wurde für Kinder, die Seife essen. Es wirkt nur entschäumend und wird vom menschlichen Körper nicht aufgenommen. Normal Spucken tut Anna sowieso - mal mehr, mal weniger. Aber nicht so in der Menge...
Oh weh, ich erinnere mich noch mit Grausen an das tolle Gefühl, wenn das Ganze dann langsam den Rücken runterläuft.
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