Montag, 14. April 2008
Mittwoch, 5. März 2008
Nervensäge
Und in Sachen Zähne entwickelt sich nichts weiter. Die Stellen im Mund sind unverändert geschwollen und es lässt sich eine kleine Zahnecke erfühlen. Irgendwie ist da auch gerade Stillstand. Um so mehr wunderte es mich, als die Kleine heute Nacht schreiend hochfuhr. Wir holten sie zu uns ins Bett und dort schlief sie dann seelig bis 5 Uhr weiter. Um 5 Uhr gab es dann nur einen großen "Plumps" zu hören, ich schimpfte innerlich schon mit meinem Mann, dass er die neben dem Bett stehende Wasserflasche wohl wiederholt umgeworfen hat, als ich dann realisierte, dass Madame an unserem Bettfußende einen Segelflug hingelegt haben musste. Nach ca. 45 Minuten gelang es uns dreien aber wieder, seelig zu schlafen. Bis der Wecker kurz darauf klingelte. Mal sehen, was der heutige Tag bringt.
Es ist immer noch eiskalt draußen, wofür auch das Glatteis spricht, sowie die Tatsache, dass man von allen Seiten "Kratzgeräusche" an Windschutzscheiben hört. Dafür strahlt der Himmel in feinstem blau und die Sonne lacht dazu. Wenn es so bleibt, geht es nachher raus.
Eingestellt von
Alexandra
um
08:41
0
Kommentare - Kommentar hinzufügen
Sonntag, 13. Januar 2008
Riesen Schreck und ein schlechtes Gewissen
Also bin ich aufgestanden, um uns Frühstück zu machen, während Marcus die Kleine wusch, wickelte und anzog. Als ich mir dann Wasser für den Tee im Wasserkocher heiß machen wollte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: ich hatte gestern Nachmittag Essig-Essenz in den Wasserkocher gefüllt und dann total vergessen, weil wir einkaufen fuhren! Der Schreck war riesig. Marcus sagte dann auch: jeden Morgen, wenn er das Fläschchen fertig macht, schüttet er das restliche Wasser im Kocher aus und gibt frisches hinein. Heute morgen nicht, da war noch so viel drin... Nun wurde uns klar, warum Anna nur 30 ml trank. Panik machte sich breit.
Ein Anruf bei der Giftnotrufzentrale beruhigte uns wieder. Das Wasser im Wasserkocher war im Verhältnis 50:50 mit der 25%igen Essenz gemischt. Davon kamen 50 ml auf 120 ml kaltes Wasser aus der Flasche. Davon 30 ml getrunken. Anna sollte nun schnell was trinken, damit eine evtl. Reizung der Schleimhäute ausgeschlossen werden kann. Ansonsten: Kind beobachten, es kann Übelkeit auftreten. Aber bei der Verdünnung und der geringen Trinkmenge könne nichts passieren. So die Auskunft.
Anna ist nun seit heute morgen unter Beobachtung und gut drauf wie immer. Aber die Vorwürfe, die man sich macht, die sind erheblich!!! So schnell kann was passieren... Danke Anna, dass Du die Milch nicht aufgetrunken hast!
Eingestellt von
Alexandra
um
11:10
2
Kommentare - Kommentar hinzufügen
Freitag, 9. November 2007
Meine Engel
Eingestellt von
Alexandra
um
08:59
0
Kommentare - Kommentar hinzufügen
Freitag, 24. August 2007
Zusammenfassung
Montag waren wir dann das letzte Mal beim Pekip und alle waren sehr traurig. Doch Kerstin (die Pekip-Leiterin) bot uns nun einen neuen Kurs an, der sich Psychomotorische Bewegung oder so ähnlich nennt und auf Pekip aufbaut. Die Kinder werden dann aber nicht mehr ausgezogen und es wird spielerisch auf eine gute Bewegung geachtet. Wir haben uns gleich mal angemeldet, da wir noch keine Krabbelgruppe gefunden haben.
Gestern waren Anna und ich dann erstmals beim Babyschwimmen. Das Umziehen hat ihr gar nicht gefallen, mir aber auch nicht, denn das Schwimmbad bietet dafür keine baby- oder kleinkindgerechte Möglichkeit. Also auf dem Boden umziehen *grml*. Dann waren wir erst noch im Babybecken, bis der vorherige Kurs zu Ende war. Das hatte Anna gar nicht gefallen. Liebt sie doch hier die große Badewanne, war das Babybecken nun ihr Feind. Ich hatte schon größte Befürchtungen, was das richtige Babyschwimmen anbetrifft, denn Anna ist ja sowieso eine ängstliche Natur, aber Anna lehrte mich mal wieder eines Besseren. Kaum im großen tiefen Wasser hatte sie Spaß ohne Ende und die halbe Stunde war im Nu vorbei. Ich hab uns dann sofort fest eingeschrieben für den Rest des Jahres. Nun sind wir also Donnerstags vormittags immer beim Babyschwimmen.
Was gibt es sonst noch zu berichten?
Schlafengehen ist seit einigen Tagen ein Drama. Kaum liegt Madame im Bett, steht sie auch schon wieder am Gitter und schreit... es dauert nun immer eine gute halbe Stunde und länger, bis die Maus endlich schläft. Vorbei die schönen Zeiten? Wir haben auch erstmal keine Idee, woran es liegt und was wir ändern könnten.
Dafür kann Mausi schon ein paar Schritte tun. Aber das macht sie nur im Laufstall. Dieser ist rund und Anna läuft seitlich schon fast eine ganze Runde :-)
Die beiden Zähnchen sind immer noch nicht ganz draußen. Also die Spitzen schon (schon lange), aber vollends rauskommen wollen die wohl noch nicht. Ich hab immer gedacht, Babies bekommen die über Nacht... nicht über Monate.
Die Kratzwunde an der Stirn von ihrem Überschlag mit dem Kinderwagenoberteil ist verheilt. Der blaue Fleck, der schon 1 Woche länger da war und von ihrem Sturz aus dem Bett stammt, ist dagegen hartnäckig.
Wir haben ein Hosenproblem. Größe 68 passt am Bauch/Po wunderbar. Nur trägt sie da höchstens noch eine "Bermudashortlänge". Größe 74 passt in der Länge, jedoch kann ich da bauchtechnisch noch eine zweite Anna mit reinpacken. Nähen kann ich ja auch nicht und Gürtel für Babys habe ich bisher auch noch nicht gefunden. Echt doof. "T-Shirt-technisch" und auch "Bodymäßig" trägt Anna nun sogar schon Größe 80.
So liebe Leserinnen und Leser, bitte macht Euch keine Sorgen um uns, wenn ein paar Tage nichts geschrieben wird. Manchmal fehlt es einfach an Lust/Zeit/Themen und wenn wir erst in Urlaub sind (dem wir schon heiß entgegenfiebern), dann tut sich hier sowieso nix mehr ;-)
Eingestellt von
Alexandra
um
10:59
7
Kommentare - Kommentar hinzufügen
Samstag, 11. August 2007
Jetzt muss ich doch mal jammern
Aber auch, wenn Anna mal wieder "phaselt", sie ist zwischendurch auch super lieb und lustig. Und ich liebe dieses Kind über alles!
Gute Nacht.
Eingestellt von
Alexandra
um
22:46
3
Kommentare - Kommentar hinzufügen
Freitag, 27. Juli 2007
Tolle Wandfarbe
Eingestellt von
Alexandra
um
14:02
1 Kommentare - Kommentar hinzufügen
Mittwoch, 25. Juli 2007
Aaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhh
Z.B.: sie robbt den ganzen Tag hinter mir her, zieht mir am Hosenbein. Ich denke, sie will auf den Arm. Nehme ich sie hoch: gezeter und gebrüll. Setze ich sie ab: gezeter und gebrüll.....
Heute morgen dann auch. Wir holen sie wieder zu uns ins Bett (weil Madame ja neuerdings pflegt, sehr früh wach zu werden) und sie schimpft nur wie ein Rohrspatz. Nerven liegen blank. Ist es ein neuer Schub? Jetzt schon wieder?
Ich fürchte, der heutige Tag wird wie gestern. Allerdings ist das Wetter scheinbar besser, so dass wir zwischendurch wenigstens mal raus können.
Eingestellt von
Alexandra
um
07:10
1 Kommentare - Kommentar hinzufügen
Donnerstag, 21. Juni 2007
Einfach mal so
Im Übrigen ist sie die letzten Tage generell sehr nervig, stressig und vor allem: laut! Aber dazu später noch mal ein Artikel.
Hier ein Video von ihr im Laufstall von heute morgen, einfach mal so:
Eingestellt von
Alexandra
um
09:57
6
Kommentare - Kommentar hinzufügen
Montag, 18. Juni 2007
Ergebnis des Milchbreitestes:
Anna war um 4:39 Uhr wach. Ungewohnt für uns, aber immerhin schlief sie wieder ein. Bis 6 Uhr. Der Wecker klingelt aber erst um 6:30 Uhr und eigentlich war das immer Annas Aufwachzeit. Woran liegt es bloß? Wir sind doch verwöhnt ;-) Da passt dann auch das Bild von gestern herrlich zu (man beachte den Aufdruck auf dem T-Shirt).
Eingestellt von
Alexandra
um
08:50
7
Kommentare - Kommentar hinzufügen
Donnerstag, 14. Juni 2007
Kurze Rückmeldung
Also, noch ein wenig Geduld hier bitte :-)
Außerdem bin ich dabei, dies hier für Anna zu bestellen.
Eingestellt von
Alexandra
um
09:48
3
Kommentare - Kommentar hinzufügen
Dienstag, 5. Juni 2007
Pekip
Eingestellt von
Alexandra
um
08:38
0
Kommentare - Kommentar hinzufügen
Dienstag, 29. Mai 2007
Uff
Anna ist wieder anstrengend geworden. Folgende Anzeichen lassen vermuten, dass sie sich wieder in einer Entwicklungsphase befindet:
- sie schreit, sobald man sie ablegt und sich von ihr entfernt (tut sie sonst auch schon mal, aber sie hört dann auch sofort damit auf, nun nicht mehr)
- sie isst kaum noch, besonders die Mittagsmahlzeit fällt mehr oder weniger unter den Tisch
- sie schläft tagsüber schlecht ein, obwohl sie totmüde ist
- sie wacht morgens früher auf
- sie lässt sich schwerer trösten, wenn sie weint
- sie fremdelt wieder mehr
- sie entwickelt Angst vor manchen Dingen und Geräuschen (z.B. vor unserem Stoffesel von MC Donalds, der singt auf Knopfdruck "You are my sunshine", Anna hat wahnsinnige Angst vor ihm)
- die letzte schwierige Phase war um den 12. April rum, also ist es mal wieder Zeit für einen Sprung ;-)
Ich hoffe, diese Phase geht bald vorbei, ich komm ja zu nix mehr hier...
Eingestellt von
Alexandra
um
11:10
1 Kommentare - Kommentar hinzufügen
Mittwoch, 2. Mai 2007
Schon wieder
Nun fass ich es kurz zusammen:
Samstag: hatten wir die Hütte voll. Marcus feierte seinen Geburtstag. Als am Nachmittag die Ersten der Familie eintrudelten, gefiel dies Anna gar nicht. Sie schrie einfach so lange, bis ich sie ins Bett steckte. Dort blieb sie bis zum frühen Abend (sie hat sich wohl gedacht, feiert ihr mal, ich schlaf so lange *bäh*, aber damit kam sie nicht durch *g*). Als sie ausgeschlafen zurück kam, ging es dann halbwegs. Aber immerhin, nach ihrem Gute-Nacht-Fläschchen ging sie brav ins Bett und schlief wieder durch bis zum nächsten Morgen :-)
Sonntag: waren wir in der Flora in Köln. Anna bekam von ihrem Papa ihr erstes Freiluftfläschchen. Ansonsten sind wir gemütlich dort langspaziert, mit einem fröhlich vor sich im Kinderwagen hinbrabbelnden Kind :-)
Montag: Marcus musste arbeiten und ich war mit Anna beim Pekip. Erst hab ich mal geflucht, da Pekip um 14:15 zu einer wirklich sehr ungünstigen Zeit stattfindet. Anna bekommt eigentlich um 14 Uhr ihren Brei, den musste ich dann ja auf 13 Uhr vorverlegen. Gegessen hat sie nichts. Auf dem Weg zum Pekip erzählte ich Tina, dass ich wohl mit Pekip aufhöre, da eben die Uhrzeit so ungünstig ist. Anna ist grundsätzlich vormittags besser drauf als nachmittags und deshalb macht sie kaum wirklich mit. Ich finde den Kurs, der sie ja eigentlich fördern soll, für Annas Tagesrhythmus kontraproduktiv. Doch siehe da, kaum ausgesprochen hat Anna heute im Pekip super mitgemacht. Sie hat nicht geweint wie sonst sondern fröhlich gespielt und ewig lange sogar auf dem Bauch gelegen *staun*. Nun, mal sehen, wie es weiter geht.
Dienstag: den 1. Mai-Feiertag haben wir gemütlich gestartet: Vater und Kind schliefen nach dem Frühstück den Schlaf der Gerechten auf dem Sofa, während ich dem Computerspielen fröhnte. Nach dem Essen haben wir uns dann aber doch aufgerafft und sind noch nach Bonn in die Rheinauen gefahren. Wahnsinn, welche Menschenmengen da unterwegs waren und wie grün doch mittlerweile schon alles ist. Wieder zu Hause bekam Anna ihr Gute-Nacht-Fläschchen und es wiederholte sich dies, so dass es nun für Mutter und Vater 2:2 steht.
Mittwoch: und wieder ist Marcus arbeiten. Heute war der letzte Rückbildungsgymnastikkurs und ansonsten gibt es nichts zu berichten. Anna schreit viel und ich befürchte, der nächste Schub steht an oder sonst was. Zähne glaub ich ja schon nicht mehr dran, die mussten schon zu oft als Erklärung herhalten und waren es nicht. Dennoch, die letzte Woche mit Anna war traumhaft. Sie war ausgeglichen und wirklich ein durch und durch fröhliches Kind. Das ist sie jetzt auch noch, aber eben nur, wenn ich mich mit ihr eingehend beschäftige. Andernfalls wird sie zum Löwenbaby... Tja, ansonsten gibt es auch nur noch zu sagen, dass die Süße auch ihre Breimahlzeiten nicht mehr mag. Seit Montag ist nach wenigen Löffelchen Schluss. Entweder sie verweigert das Öffnen des Löwenmäulchens oder sie fängt an, samt Brei auf der Zunge Blubberbläschen zu produzieren. Sehr zum Leidwesen der (un)geduldigen Mutter...
Zusammenfassend fällt mir noch auf, dass einem (zumindest mir) positive Entwicklungen weniger bewusst auffallen, als negative. Anna spielt schon seit einigen Tagen ganz intensiv und viel mit ihren Füßen, darauf hab ich ja ewig gewartet. Nun ist es so weit, und ich hab es noch nicht mal berichtet, weil es mittlerweile normal ist... *tz*
Eingestellt von
Alexandra
um
15:34
2
Kommentare - Kommentar hinzufügen
Dienstag, 24. April 2007
Fontänenspuckerin - Bericht II
Die diesmalige Ausbeute: Annas Schlafsack, Annas Innenschlafsack, Annas Body, Marcus Jogginghose, Marcus Sweatshirt, Stillkissen, Sofa. Alles schön getunkt in säuerlich riechender Milch. Naja, muss heute eh waschen.
Komisch ist nur, dass es Anna direkt nach diesem "Riesenspucker" richtig gut geht. Das Kind ist nicht erschrocken gar nichts. Liegt vor mir auf dem Wickeltisch, grinst, erzählt, freut sich des Lebens. Und darüber bin ich auch froh. Ich hatte mittags noch gedacht, dass sie irgendwie einen aufgeblähten Bauch hat. Der wirkte irgendwie "luftig". Wir vermuten nun, dass es einfach eine riesen Luftblase ist, die sich beim Bäuern ihren Weg nach draussen bahnt und diese eben den kompletten (so glauben wir) Mageninhalt mitnimmt.
Wirklich blöd ist nur, dass man nun mit dem Gute-Nacht-Fläschchen-geben wieder ganz vorne anfangen muss und die Zeit (und somit unser Abendessen) um eine gute 3/4-Stunde nach hinten rückt. Und wer nun meint, dass Anna entsprechend eine 3/4-Stunde länger schläft, der irrt.
Eingestellt von
Alexandra
um
08:14
3
Kommentare - Kommentar hinzufügen
Freitag, 20. April 2007
Schlafen
Mit unserer Maus haben wir ja extremes Glück. Wir legen sie abends hin (sie schläft beim Gute-Nacht-Fläschchen ein) und morgens wird sie glücklich plappernd wach. Von anderen Müttern lese ich andere Storys. Also: 3 x auf Holz klopfen.
Dann bin ich ja öfters auch bei Urbia im Forum unterwegs. Es ist immer wieder herrlich zu lesen, wie sich die Mütter dort die "Köpfe einschlagen" wenn es um das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" geht. Den diversen Postings konnte ich entnehmen, dass es in dem Buch vorallem um die sogenannte Ferber-Methode geht, bei der man das Kind wach ins Bett legt und den Raum verlässt. Wenn das Kind schreit, lässt man es eine Weile, geht dann wieder in das Zimmer und beruhigt das Kind, verlässt das Zimmer wieder und lässt es dann länger schreien, bis man wieder reingeht etc. Viele Mütter (und bis dato auch ich) sind der Meinung, dass Schreien lassen keine sinnvolle Methode sein kann. Das Kind lerne lediglich, dass das einzige ihm zur Verfügung stehende Kommunikationsmittel keine Wirkung erzielt (wie z.B. Trost der Mutter) und dass sowieso kein Kind grundlos schreit. Soweit so gut. Der Meinung war ich im Groben ja auch. Weiterhin hieß es, dass Herr Ferber, der diese Methode entwickelte, mittlerweile auch bereute, diese Methode empfohlen zu haben. Frau Kast-Zahn, die zusammen mit einem Kinderarzt dieses Buch schrieb, hat wohl auch noch die Zeiten, die man das Kind schreien lassen soll, ausgeweitet. Nun denn, mich interessierte es ja nicht weiter, da mein Kind ja gut schlief.
Nun war es dann aber so, dass Anna abends eben nicht mehr beim Gute-Nacht-Fläschchen einschlief sondern wach blieb. Wach ins Bett legen ergab: lautes Geschrei. Marcus und ich verzweifelten an der Situation, denn egal, ob wir sie nur streichelten und mit ihr redeten, ob wir sie auf den Arm nahmen, mit in unser großes Bett nahmen, egal was wir taten, Anna schrie mindestens 1,5 Stunden, in denen wir uns mit ihrer Betreuung (und diversen Tröstversuchen) abwechselten. War sie dann irgendwann vor Erschöpfung eingeschlafen, schlief sie auch brav wieder durch bis morgens.
Ich besprach dies mit unserer Krankengymnastin, ob sie denn vielleicht eine Idee haben könnte, was Anna abends hat. Sie empfahl mir o.g. Buch. Auf meinen Einwand hin, dass dieses Buch ja umstritten sei und ich eigentlich nicht mein Kind schreien lassen möchte, frug sie mich nur, was Anna denn tut, wenn ich sie schuckele, streichel, tröste etc. Hm, - klar, sie schreit. Ich erhielt einen interessanten Vortrag darüber, dass jeder Mensch beim Einschlafen den Tag verarbeitet, in dem er z.B. seine Gedanken sortiert. Auch hat jeder Mensch - insbesondere im Kindesalter - eine Methode entwickelt, die ihm hilft einzuschlafen. Das kann z.B. sein, dass man mit den Fingern in den Haaren locken dreht oder an der Bettdecke noch rumknispelt. Anna kann ihre Gedanken noch nicht sortieren und auch muss sie für sich selbst erst lernen, eine Methode zu entwickeln, selbst zur Ruhe zu kommen. Daher schreit sie erst mal. Wenn Mama und Papa dann anfangen, mit ihr durch die Gegend zu schuckeln und alles Mögliche auszuprobieren, dann kann sie erst recht nicht zur Ruhe kommen und wird mit weiteren Reizen überflutet. Klingt auch logisch. Sie empfahl mir, das Buch zu lesen, denn auch ich kann nur dann die Methode anwenden, wenn ich selbst auch dahinter stehe. Babys spüren, ob ihre Eltern sicher sind in ihren Handlungen oder ob sie selbst unsicher sind.
Also hab ich mir das Buch besorgt. Noch am selben Tag gelesen und abends dann gleich angewendet. Also erst mal steht in dem Buch immer wieder, es geht nicht darum, das Kind unkontrolliert und lange schreien zu lassen sondern eben nur wenige Minuten (beim ersten Mal 3, dann 5 dann immer 7 Minuten). Dann geht man 2 Minuten rein zum Kind und versichert ihm, dass alles in Ordnung ist, dass es nun aber schlafen muss.
Ich hab für mich die Zeiten geändert: 1-2-3 Minuten. Ich ging also raus, Anna schrie. Ich ging nach 1 Minute rein, Anna wurde ruhig. Ich streichelte ihr den Kopf und sagte ruhig aber mit fester Stimme: "Was ist denn los, mein Schatz? Alles ist in Ordnung. Mama ist hier, Papa ist da und Du kannst jetzt in Ruhe einschlafen. Gute Nacht mein Schatz" und dann ging ich wieder raus. Anna schrie. Nach 2 Minuten wiederholte ich vorgenanntes. Das ganze wiederholte sich 5 x. Dann war Ruhe und Anna schlief. Statt 1,5 Stunden Geschrei und genervte Eltern konnten wir nach 15 Minuten abschalten :-)
Laut dem Buch (es steht ja noch viel mehr drin, als nur meine kurze Abhandlung hier) dauert diese Methode ca. 1 Woche, dann schlafen die Kinder sofort auch ohne Geschrei. Wir mussten diese Methode 3 Abende anwenden. Nun lege ich Anna wach ins Bett und die Maus ist ruhig und schläft ein. Dies nun schon seit 1,5 Wochen :-)
Allen Gegnern dieser "Schreien-lass-Methode" sei gesagt: tagsüber lass ich sie viel öfter mal und auch länger schreien, z.B. wenn ich dusche oder Wäsche in den Keller bringe...
Jetzt muss Anna noch lernen, auch tagsüber besser zu schlafen. Da macht sie nämlich nie wirkliche Schläfchen sondern eher mal hier ein 5-Minuten-Nickerchen und dort eins. Nun lege ich sie seit 3 Tagen in ihr Bett, wenn ich merke, dass sie müde ist. Und auch hier habe ich nun eine Einschlafhilfe für die Maus gefunden: Ich gebe ihr ein Spucktuch, dies zieht sie sich immer über den Kopf. Schnuller rein (den nimmt sie seit 3 Tagen wieder) und Kuschelhund auf den Bauch. Nach 1 Minute schläft die Madame. Hoffe, es klappt auch weiterhin so gut:
Eingestellt von
Alexandra
um
08:30
5
Kommentare - Kommentar hinzufügen
Donnerstag, 19. April 2007
Mobbing
Heute: die kleine Ziege (man werde mir verzeihen) brüllt vor sich hin, sobald ich mich nicht mehr mit ihr beschäftige. Aber hier stapeln sich die Wäscheberge und auch Fläschchen musste ich sterilisieren und die Küche brauchte auch einen Spülgang. Was soll ich machen? Die Kleine brüllt und schreit, ich bekomm sie nur auf dem Arm beruhigt, oder eben wenn ich mit ihr spiele... das ist doch Mobbing, oder?
Naja, zur Rache gehts dann nachher zum Kinderarzt, U5 und Impfen steht an.
Eingestellt von
Alexandra
um
11:30
6
Kommentare - Kommentar hinzufügen
Donnerstag, 12. April 2007
Was is nu wieder los?
Eingestellt von
Alexandra
um
17:56
5
Kommentare - Kommentar hinzufügen
Freitag, 9. März 2007
Man soll
den Tag nicht vor dem Abend loben...
Wie wahr, wie wahr, wie wahr. Anna hat die letzten 1,5 Stunden wieder nur geschrieen, es sei denn, ich hab sie rumgetragen. Da ich aber etwas bügeln musste, musste ich sie nunmal auch ablegen. Allerdings lag sie direkt neben mir und ich hab versucht, mich mit ihr zu unterhalten. Kein Zweck. Sie hat sich dermaßen weggeschrien. Nun schläft sie dafür wieder brav und tief und fest. Ist halt auch anstrengend ;-)
Eingestellt von
Alexandra
um
20:22
0
Kommentare - Kommentar hinzufügen
Donnerstag, 8. März 2007
Prompt
Beim Kinderarzt ging in Sachen Impfung auch alles gut. Sie hat erst beim Pflästerchen ein wenig geweint, war dann aber auch schnell wieder beruhigt. Die Spritze war um 15:15 Uhr; jetzt um 19:30 Uhr hatte ich mal Temperatur gemessen, die war absolut in Ordnung. Hoffe, die Nacht bleibt ruhig.
Auch wenn Anna tagsüber so anstrengend ist, so muss ich doch um so mehr dankbar sein, dass sie uns bisher nachts durchschlafen lässt. Sonst wüsste ich gar nicht mehr, wie ich die Tage überstehen soll zur Zeit. Einzigst, wenn ich mit ihr unterwegs bin, dann ist sie brav und schläft (im Kinderwagen oder im MaxiCosi). So wie heute, als ich nach dem Kinderarztbesuch mit meinem Vater noch ein Eis essen war.
Gestern abend hatten wir auch noch Besuch von unserer Nachbarin. Sie brachte Anna einen süßen Bademantel vorbei. Anna hat da ebenfalls lauthals mit ihr gelacht. Also so ganz fremdeln ist das dann wohl nicht. Keine Ahnung, was mit der Maus los ist. Nach wie vor darf ich jedenfalls nicht aus ihrem Blickfeld verschwinden. Sie ist sehr anhänglich. Vielleicht doch ein Schub?
Eingestellt von
Alexandra
um
20:30
2
Kommentare - Kommentar hinzufügen



